Brennholz spalten und lagern

Foto: Ochsenkopf

Die Tage werden bereits länger, die kalte Jahreszeit ist aber immer noch in vollem Gange - ideal, um es sich vor einem wärmenden Kaminfeuer gemütlich zu machen. Ochsenkopf bietet die passenden Werkzeuge zum Spalten des eigenen Feuerholzes. Sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Lagerung gibt es jedoch einige Punkte und Sicherheitsaspekte zu beachten.

Vor dem Heizen steht das Spalten des Holzes. Ein Werkzeug dafür ist der „OX 635 H Profi-Holzspalthammer BIG OX “ mit Rotband-Plus (UVP 88,20 Euro). Der geschmiedete Hammerkopf mit Wendenase und eine extra große Schlagfläche sorgen für ein optimales Spaltergebnis. Der Spalthammer „BIG OX“ verfügt über einen Stiel aus hochwertigem Hickoryholz in Knauf-Form. Die Stiele mit dem Rotband-Plus System sind mit einer Stielschutzhülse aus Stahl ausgestattet. Kopf und Stiel werden so zu einer nahezu untrennbaren Einheit und Fehlschläge, die den Stiel beschädigen könnten, werden abgefangen. Das sorgt für eine maximale Arbeitssicherheit und verlängert die Lebensdauer des Spalthammers um ein Vielfaches.

In jedem Fall sollte die Holzarbeit draußen mit ausreichend Abstand zu Personen und Gegenständen ausgeführt werden, um unnötige Risiken zu vermeiden. Der verwendete Hauklotz muss massiv sein, um mögliche Fehlschläge auszuhalten. Am besten wird er etwa kniehoch und eben gewählt, damit der Rücken beim Spalten nicht leidet. Für ein sicheres Arbeiten mit den Spaltwerkzeugen sorgen sowohl Schutzhandschuhe als auch eine Schutzbrille. Vor dem Einsatz ist es ratsam, die Axt auf Beschädigungen zu untersuchen und sicherzustellen, dass der Kopf fest mit dem Stiel verbunden ist. Das zu spaltenden Holzstück wird hochkant auf dem Hauklotz positioniert. Für kleinere Scheite reicht oftmals bereits ein Schlag aus. Sowohl bei großen als auch bei kleinen Scheiten sollte die Schlagbewegung immer mit beiden Händen am Spaltwerkzeug ausgeführt werden.

Nach dem Spalten spielt die richtige Lagerung des Brennholzes eine wichtige Rolle. Am besten wird es mit der Rinde nach unten an einem sonnigen und trockenen Ort auf einem Untergrund aus Stein, Kanthölzern oder auch Europaletten gelagert. Für eine ausreichende Luftzirkulation sollte das Holz 5 bis 10 cm Abstand zur Wand haben oder komplett frei übereinandergestapelt werden. Für einfaches Bewegen und Heben des Brennholzes eignet sich beispielsweise ein OX 173 K Handsappie (UVP 45,40 Euro). Der 3-Komponenten Kunststo-Fiberglasstiel ist unzerbrechlich und liegt gleichzeitig angenehm in der Hand. Die Form des Sappies ermöglicht zudem eine ergonomische und rückenschonende Arbeitsweise. Von oben schützt am besten ein Dach vor Witterung. Es ist nicht ratsam, das Holz mit luftundurchlässigem Material abzudecken, unter dem sich Feuchtigkeit sammeln und Schimmel bilden kann. In geschlossenen Räumen besteht ein ähnliches Problem. Daher sollte hier möglichst nur Brennholz gelagert werden, das zuvor bereits getrocknet wurde und nur noch wenig Feuchtigkeit enthält. Je nach Holzart und Standort der Lagerung dauert es etwa ein bis drei Jahre, bis das Holz die richtige Restfeuchte enthält, um als Brennholz zu dienen.