Händewaschen allein reicht nicht – Corona und Arbeitsschutz

Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz haben heute einen anderen Stellenwert als vor der Corona-Krise. Unternehmen, die entsprechende Maßnahmen überdenken und anpassen, können davon nachhaltig profitieren. Grafik: randstad/txn

Gesundheitsschutz im betrieblichen Umfeld ist durch die Corona-Krise stark in den Vordergrund gerückt. Die Situation verlangt von Unternehmen und Beschäftigten ein Umdenken bei vielen bestehenden Arbeits- und Verhaltensweisen. Sicherheit hat in kürzester Zeit einen anderen Stellenwert bekommen. „Das ist aber kein vorübergehender Effekt. Wir gehen davon aus, dass gesunde und sichere Arbeitsplätze als Entscheidungskriterium für Bewerber wichtiger werden“, sagt Klaus Depner, Manager Health & Human Safety bei Randstad Deutschland. „Die richtige Arbeitsschutz- und Gesundheitsstrategie kann für Unternehmen nicht nur jetzt entscheidend sein, um zu bestehen. Erfolgreiche Umsetzungen wirken sich auch nachhaltig positiv auf das Employer-Branding aus.“ Einer Randstad-CIVEY-Umfrage zufolge bewerten 40,9 Prozent der befragten Arbeitnehmer Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz als wichtige Maßnahme für die Nachhaltigkeit von Unternehmen. Und das ist gut so, denn „unabhängig von Krisenzeiten, steht der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter stets an erster Stelle“, sagt Klaus Depner. Um das Bewusstsein der Mitarbeiter für Sicherheit und Gesundheit im Alltag zu schärfen, ist eine zielgruppengerechte und klare Kommunikation wichtig. Dabei helfen analoge Tools wie Infoflyer und Poster mit nützlichen Tipps ebenso wie die Kommunikation über Apps oder Social Media. Sich Notfallnummern einzuprägen, Hygienemaßnahmen zu beachten, genug Wasser zu trinken sowie regelmäßig Entlastungs- und Ausgleichsbewegungen zu machen, ist immer sinnvoll. Quelle: txn