Nach zwei Jahren hoher Nachfrage nach Brennholz aufgrund der Gaskrise hat der Bedarf nachgelassen und ist wieder auf einem normalen Niveau. Daher können die Forstämter in diesem Jahr die privaten Haushalte wieder in vollem Umfang bedienen. Der Festmeterpreis für Selbstabholer bewegt sich bundesweit aktuell zwischen 77 und 85 Euro für Hartholz wie Buche oder Eiche. Mit einem Durchschnitt von 80 Euro ist der Preis gegenüber dem Vorjahr sogar leicht gesunken. Das sind die Ergebnisse der Umfrage, die alljährlich vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. durchgeführt wird. Im Rahmen der Erhebung werden 30 staatliche Forstämter telefonisch befragt.
Die Wahl der richtigen Heizmethode ist für viele Immobilienbesitzer eine wichtige Entscheidung. Jetzt und in Zukunft. Während fossile Wärmeträger wie Öl und Gas lange Zeit als Standard galten, stehen heute erneuerbare Energien im Mittelpunkt. Brennholz zählt wie Sonne und Windkraft zu den regenerativen Energien und spielt insbesondere im Wärmemarkt eine wesentliche Rolle. So wird bereits 16 Prozent der Wärmeenergie in den deutschen Privathaushalten mit erneuerbaren Energien erzeugt. Davon lassen sich rund 65 Prozent der Holzenergie zurechnen. Insbesondere in der Übergangszeit und an kalten Tagen können Einzelraumfeuerstätten wie Kamin-, Kachel- Pelletöfen und Heizkamine zum Einsatz kommen. Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hat daher Argumente für das Heizen mit Holz zusammengestellt.
Pelletheizer können sich freuen: Wärme aus Pellets bleibt kostengünstig, denn die Kosten für die Holzpresslinge liegen im Januar bei einem für die Wintermonate üblichen Preisniveau. Dass das Heizen mit Pellets nicht ausschließlich in unsanierten Gebäuden, sondern auch in Neubauten die wirtschaftlich attraktivste Lösung ist, belegt aktuell auch eine Berechnung der Verbraucherzentrale NRW und des Handelsblatts. Derzeit kostet eine Tonne (t) des Brennstoffs laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) durchschnittlich 306,35 Euro. Im Vergleich zum Vormonat bedeutet dies eine Steigerung von etwa 7 Prozent (Dezember 2024: 286,04 Euro). Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet demnach 6,13 Cent. Der Preisvorteil gegenüber Heizöl von rund 40 Prozent bleibt konstant.
Auch in den letzten Wochen vor der Bundestagswahl setzt die aktuelle Bundesregierung ihre einseitige Informationspolitik am Wärmemarkt fort und blendet Holzenergie aus. Das zuständige Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unter Leitung von Dr. Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) kommuniziert die eigenen gesetzlichen und fördertechnischen Regelungen nur sehr lückenhaft. Durch den alleinigen Fokus auf die Wärmepumpe können sich die ohnehin verunsicherten Heizungsbesitzer nicht ausgewogen über alle Optionen informieren. Damit bleibt das Ministerium seiner Linie der letzten Jahre treu.
Alle modernen Einzelraumfeuerstätten, die seit 2010 zugelassen wurden und seitdem verkauft werden, entsprechen den hohen Anforderungen der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV). Um dieses sicherzustellen, wird jedes Modell, bevor es zugelassen wird, einer Typprüfung unterzogen. Auf einem unabhängigen Prüfstand wird gemessen, ob die Feuerstätte die Emissionsgrenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid sowie den vorgeschriebenen Mindestwirkungsgrad einhält. Hierdurch sind die technischen Voraussetzungen für ein umweltgerechtes Heizen mit Holz gegeben. Darauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam.
Im Februar 2025 finden die wichtigsten Seminare für den Ofenbauer statt. Geballte Informationen wechseln sich ab mit viel Wissen rund um den Ofenbau und kollegialem fachlichen Austausch mit den Kollegen. Wenn Sie dabei sein möchten, wird es höchste Zeit sich anzumelden.
Mit Beginn der Heizperiode im Oktober blieb der Preis für Holzpellets weiterhin niedrig. Laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) kostet eine Tonne Holzpellets durchschnittlich 279,26 Euro. Pelletheizer zahlen derzeit 5,59 Cent pro Kilowattstunde klimafreundlicher Wärme. Der Preisvorteil gegenüber Erdgas liegt bei rund 44 Prozent, rd. 41 Prozent sind es gegenüber Heizöl.
Ob im Harz, im Sauerland oder in den Bayerischen Alpen - unsere Wälder stehen vor enormen Herausforderungen. Große Waldflächen in Deutschland sind inzwischen stark geschädigt. Hitzewellen, zu wenig Regen und Stürme stressen die Bäume. Problematisch ist es überall dort, wo vorrangig Monokulturen wachsen. Ein aktiver Waldumbau mit artenreichen Mischwäldern ist notwendiger denn je.
Wie in den letzten Sommermonaten, bleibt der Pelletpreis auch im August niedrig. Eine Tonne Holzpellets kostet durchschnittlich 277,92 Euro. Laut dem Deutschen Pelletinstitut ist der Preis seit dem Vormonat um 1,1 Prozent gesunken.Pelletheizer zahlen derzeit 5,56 Cent pro Kilowattstunde klimafreundlicher Wärme. Die Preisersparnis gegenüber Erdgas liegt bei rund 44 Prozent, rd. 42 Prozent sind es gegenüber Heizöl.
Der Preis für Holzpellets bleibt im Juli auf konstant niedrigem Niveau. Im Durchschnitt kostet eine Tonne des klimafreundlichen Brennstoffs 280,99 Euro. Seit dem Vormonat Juni ist der Preis um 0,5 Prozent gefallen, wie das Deutsche Pelletinstitut berichtet. Wärme aus Pellets kostet derzeit 5,62 Cent pro Kilowattstunde. Pelletheizer sparen rund 43 Prozent gegenüber Erdgas und rd. 42 Prozent gegenüber Heizöl.
Seit einigen Wochen ist der UBA-CO2-Rechner stillschweigend auf andere CO2-Faktoren umgestellt worden, die Holz als Netto-CO2-Emittent ausweist. Damit stuft das UBA die Holzenergie nicht mehr als klimaneutral ein und die energetische Holznutzung von zuvor 0 Emissionen, rauscht auf 1,72 Tonnen CO2 je Tonne Buchenholz sowie 1,77 Tonnen an CO2-Emissionen je Tonne Pellets rauf.
Der Preis für einen Festmeter Brennholz vom Forstamt bewegt sich aktuell zwischen 65 und 90 Euro für Hartholz wie Buche oder Eiche. Hierbei weisen Forstbeamte dem Selbstabholer markierte Holzstämme am Waldweg zu, sogenannte „Polter“. Der bundesweite Durchschnittspreis für den Festmeter am Polter beträgt aktuell 83 Euro, wobei jedes dritte befragte Forstamt 90 Euro berechnet. Das ist das Ergebnis der Umfrage bei deutschen Forstämtern, die im März vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. durchgeführt wurde. Die jährliche Erhebung erfolgt bereits seit 2011, wobei bundesweit 30 staatliche Forstämter in telefonischen Interviews befragt werden.
Die Besitzer von Scheitholzfeuerungen – hierzu zählen Kaminöfen, Kachelöfen, Heizkamine sowie Holzzentralheizungen – beziehen mit großer Mehrheit das Brennholz aus der Region. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. bei über 250 Besitzern einer Holzheizung bzw. Einzelraumfeuerung durchgeführt hat. Rund 39 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Selbstversorger sind. Das heißt, sie nutzen Holz aus der Grundstücks- und Gartenpflege. 30 Prozent beziehen ihr Holz vom Landwirt und weitere 17 Prozent vom regionalen Forstbetrieb. Lediglich 14 Prozent kaufen ofenfertiges Brennholz im Handel oder Internet.
Pelletheizer können sich freuen: Wärme aus Pellets ist derzeit besonders kostengünstig, denn der Preis für die Holzpresslinge ist erneut leicht gesunken. Eine Tonne (t) des Brennstoffs liegt laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) aktuell bei durchschnittlich 327,20 Euro. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vormonat von etwa 0,6 Prozent. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets kostet demnach 6,54 Cent. Es besteht ein erheblicher Preisvorteil gegenüber Heizöl von rund 36 Prozent und zu Erdgas von rd. 34 Prozent.
Parallel zu den Temperaturen ist auch der Preis für Holzpellets im November erneut gesunken. Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) berichtet, kostet eine Tonne (t) der Presslinge derzeit im Durchschnitt 350,85 Euro. Der Preis ist demnach im Vergleich zum Vormonat Oktober um etwa 5,1 Prozent zurückgegangen und der bisher niedrigste Durchschnittspreis des Jahres. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets ist für 7,02 ct zu haben. Der Preisvorteil entspricht rund 34 Prozent im Vergleich zu Heizöl und rund 29 Prozent gegenüber Erdgas.
Wenn es um die Zukunft des Heizens geht, sind regenerative Energieträger unverzichtbar. Dazu gehört die Nutzung der Umweltwärme durch Wärmepumpen, aber auch die Kraft der Sonne und nachwachsendes Holz. Alle liefern Heizenergie, um das Eigenheim auch ohne fossile Brennstoffe warm zu bekommen.
Mit Beginn des kalten Herbstwetters und der Heizperiode ist der Pelletpreis im Oktober erneut gesunken, wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) berichtet. Bereits seit Juli dieses Jahres ist diese Tendenz zu erkennen. Eine Tonne (t) des klimafreundlichen Brennstoffs kostet derzeit im Durchschnitt 369,72 Euro, das bedeutet etwa 3,3 Prozent weniger als im Vormonat September. Pelletheizer zahlen derzeit 7,39 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und sparen demnach rund 36 Prozent der Kosten im Vergleich zu Heizöl und rund 27 Prozent im Vergleich zu Erdgas.
Der Preis für Holzpellets ist laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) im September im dritten Monat in Folge gesunken. Im Durchschnitt kostet eine Tonne (t) derzeit 382,44 Euro, was einem Rückgang von 5,2 Prozent im Vergleich zum August entspricht. Damit hat sich der Pelletpreis im Vergleich zum Vorjahr halbiert.
Verlässliche Heizkosten sind nicht erst seit der Diskussion um das öffentlich als „Heizungsgesetz“ bekannt gewordene Gebäudeenergiegesetz (GEG) in aller Munde. Die Bundesregierung hat nun eine Prognose zu den Kosten verschiedener Energieträger für die kommenden 12 Jahre veröffentlicht. Holzpellets schneiden über diesen Zeitraum mit einem Durchschnittspreis von 8,58 Cent/Kilowattstunde (kWh) mit Abstand am günstigsten gegenüber allen anderen aufgeführten Energieträgern wie Biomethan, Fernwärme, Erdgas und Wärmepumpe ab.
Bis 2045 strebt Deutschland die Treibhausgasneutralität an. Experten sind davon überzeugt, dass die Energiewende nur gelingt, wenn Holz zur Wärmegewinnung genutzt wird. Es geht darum, natürlich, nachhaltig und zukunftssicher zu heizen – mit versorgungssicheren, erneuerbaren Energien, die das Klima und die Umwelt schonen. Die kontroverse Diskussion um das neue Gebäudeenergiegesetz hat gezeigt, dass es konkrete Lösungen braucht, die praktikabel, bezahlbar und vernünftig umsetzbar sind. So zeichnet sich immer mehr ab, dass der Energieträger Holz als Wärmequelle der Zukunft und als tragende Säule der Energiewende unverzichtbar ist.
Mitunter wird beim Heizen mit Holz das entstehende Kohlenstoffdioxid kritisiert. Doch basiert dieser Kritikpunkt auf einer Betrachtungsweise, die den sogenannten CO2-Kreislauf nicht beachtet bzw. bewusst ausblendet. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin.
Im Juli ist der Preis für Holzpellets leicht gestiegen. Laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) kostet eine Tonne durchschnittlich 422,51 Euro. Das sind 3,5 Prozent mehr als im Vormonat. Mit knapp 16,8 Prozent liegt der Preis deutlich unter Vorjahresniveau. Die für die Jahreszeit untypische Preisentwicklung geht mit gestiegenen Rohstoffpreisen aufgrund der Zurückhaltung im Baugewerbe einher. Daher sind Sägewerke nicht voll ausgelastet. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets ist für 8,45 ct zu haben. Ein Preisvorteil zu Heizöl mit knapp 7 Prozent und zu Erdgas mit rd. 30 Prozent besteht weiterhin.
Die Notwendigkeit der Emissionsminderung im Bereich des Feinstaubs waren und sind bei klassischen Wohnraum- bzw. Einzelraumfeuerstätten ein zentrales Thema und sind auch im verbandspolitischen Kontext immer stärker im Fokus der zentralen Verbandsarbeit. Auch wenn bereits moderne Geräte über einen optimierten Feuerraum mit entsprechender Primär- und Sekundärluftführung sowie über neuste Brennraummaterialien und -geometrien oder auch einer elektronischen Steuerung verfügen, tragen innovative Technologien (sekundäre Emissionsminderung) wie Partikelabscheider und Katalysatoren dazu bei, die (Staub)Emissionen nochmals entscheidend zu reduzieren.
Immer mehr Eigenheimbesitzer entscheiden sich gegen fossile Brennstoffe wie Öl und Gas. Eine gute Alternative sind Heizsysteme auf Basis von Holzpellets. Sie gelten als klimaschonend und werden staatlich gefördert. Dennoch gibt es immer wieder Diskussionen, ob das Heizen mit Holzpellets dem Klimaschutz tatsächlich zugutekommt.