In den letzten K & L-Ausgaben haben wir immer mal wieder Elektroöfen und -kamine als Alternative für die OL-Branche thematisiert – wohl wissend, dass die maßgeblichen Umsätze im Ofenbereich nach wie vor mit Feuerstätten erzielt werden, in denen auch „richtiges Feuer“ brennt. Nachfolgend äußern sich Branchenexperten zuversichtlich, dass diese auch zukünftig Teil der Energiewende im Wärmesektor sein werden.
Bis vor Kurzem waren Gasfeuerstätten die Produktgattung mit den höchsten Zuwachsraten unter den Einzelraumfeuerstätten, nicht selten im zweistelligen Bereich. Sie lassen sich per Fernbedienung auf Knopfdruck ein- und ausschalten und in der Leistung regulieren, sie haben ein dem Holzfeuer vergleichbar schönes Flammenbild, man braucht keinen Lagerplatz für den Brennstoff, und sie machen im Betrieb weder Schmutz im Haus und das Gas verbrennt auch extrem schadstoffarm, Feinstaub ist hier kein Thema.
Die GEG-Novelle beschäftigt die Branche nachhaltig. Das macht auch die am Ende doch sehr rege Beteiligung an unserer branchenspezifischen Umfrage deutlich. In der Jahresbeilage „Branchenguide“, die zusammen mit der letzten K&L-Ausgabe verschickt wurde und auch auf der Seite www.kl-magazin.de zu finden ist, haben sich bereits mehrere Akteure geäußert. Hier kommen nun mit Jürgen Bähr von der Allianz Freie Wärme und Andreas Müller, dem Geschäftsführer Technik beim ZVSHK noch zwei weitere Stimmen zu Wort.
Angesichts der allgemein massiv gestiegenen Preise auf dem Energiesektor hat das „Stimmungsbaro meter der Branche“ in dieser Ausgabe des K&L-Maga zins die aktuelle Stimmungslage und Erwartungen an die Marktsituation für Holzbrennstoffe zum Thema.
Die abflauende Dramatik der Corona-Pandemie wurde abgelöst durch den Überfall Russlands auf die Ukraine. Durch Russlands Schlüsselposition bei der Energieversorgung in Deutschland wären Auswirkungen auf die Ofenbranche nicht unwahrscheinlich. Ob dem schon jetzt so ist und in welcher Weise, diese und weitere Fragen sind Gegenstand des aktuellen Stimmungsbarometers der Branche.
Am 10.2.2022 riet der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Dirk Messner, auf das Heizen mit Holz zu verzichten. Ein breites Medienecho war die Folge. Interessanterweise machte er diese Aussage bei der Vorstellung des aktuellen Berichts zu den Luftqualitätsgrenzwerten, der auch für das Jahr 2021 keine Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in Deutschland verzeichnete. Dennoch wurde die erhebliche gesundheitliche Belastung durch Feinstaub als Bedrohung eingestuft.
Am 10.02.2022 riet der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Dirk Messner, auf das Heizen mit Holz zu verzichten. Ein breites Medienecho war die Folge. Interessanterweise machte er diese Aussage bei der Vorstellung des aktuellen Berichts zu den Luftqualitätsgrenzwerten, der auch für das Jahr 2021 keine Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte in Deutschland verzeichnete. Dennoch wurde die erhebliche gesundheitliche Belastung durch Feinstaub als Bedrohung eingestuft. Begründet wird dies mit einem Verweis auf die Europäische Umweltagentur, die für das Jahr 2019 allein in Deutschland 53.800 vorzeitige Todesfälle aufgrund der dauerhaften Belastung mit Feinstaub berechnete. Vor diesem Hintergrund plant die EU-Kommission im Herbst eine Änderung der Luftqualitätsrichtlinie. Ziel ist es, die Grenzwerte an die Richtwerte der WHO anzunähern, welche die WHO im September 2021 vorgeschlagen hat. Auf Empfehlung des UBAs wird Deutschland die Novellierung der EU-Luftqualitätsrichtlinie unterstützen.
Corona, Corona und (bisher) kein Ende! Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe war noch nicht ganz sicher, was die „Omikron“-Variante noch im Köcher hat. Auch hat es im zurückliegenden Jahr einige eher überraschende Nebeneffekte der Pandemie gegeben: Materialknappheit, Chipkrise, Energiepreissteigerungen … Deshalb haben wir wieder einige Unternehmen zur Einschätzung der Situation der Branche befragt.